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Brigade Elektronik GmbH: Schutz für Fahrer im Gütertransport

Berufsfahrer in der Transport­ und Logistikbranche sind oft schwierigen Arbeitsbedingungen ausgesetzt. Der Druck, Lie­ ferfristen einzuhalten, verbunden mit langen, anstrengenden Strecken unter oft widrigen Bedingungen, kann selbst die erfahrensten Fahrer auf die Probe stellen.

„Lkw-Fahrer stehen unter Druck wie nie zuvor. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Flottenbetreiber Lösungen finden, um ihre Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer vor Kollisionen zu schützen. In puncto Unfallprävention bedeuten Sicherheitssysteme für Nutzfahrzeuge einen Quantensprung für Fahrer, der ihnen mehr Unterstützung und besseren Schutz bietet.“

John Osmont, Geschäftsführer der Brigade Elektronik GmbH

Steigendes Transportvolumen erhöht die Unfallgefahr

Nach Daten des Europäischen Automobilherstellerverbands (ACEA) sind in der EU mehr als 6,2 Millionen mittelschwere bis schwere Nutzfahrzeuge unterwegs, ein Plus von 1,7 % gegenüber 2019. Im deutschen Straßengüterverkehr belief sich das Transportvolumen laut den Statistiken für das Jahr 2020 auf 304,6 Mrd. Tonnenkilometer.

Mit der steigenden Nachfrage nach Waren nimmt auch die Zahl schwerer Transportfahrzeuge auf den Straßen zu. Dies wiederum erhöht die Gefahr von Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern.

Radfahrer sind besonders gefährdet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war im Jahr 2019 jeder siebte Mensch, der im Straßenverkehr in Deutschland ums Leben kam, mit dem Fahrrad unterwegs. Die meisten dieser Todesfälle ergaben sich durch Kollisionen mit einem Fahrzeug.

Aufgrund ihrer Größe und Bauweise haben moderne Nutzfahrzeuge oft zahlreiche komplexe tote Winkel – für Fahrer kann die Sicht um das Fahrzeug begrenzt sein. Trotz technologischer Fortschritte und der Einführung elektronischer Sicherheitsvorrichtungen gibt es immer noch Unfälle.

Fortschrittliche Sicherheitssysteme

Um die Sicherheit zu maximieren, Fahrer zu schützen und Kollisionen zu verhindern, entscheiden sich Flottenmanager dafür, ihre Fahrzeuge mit zusätzlichen, fortschrittlicheren Sicherheitssystemen auszustatten. Dazu gehören beispielsweise Ultraschall-Abstandssensoren, die Fahrer vor Hindernissen oder Personen in der Nähe des Fahrzeugs warnen, ob stationär oder beweglich.

Sidescan®Predict stellt das Kollisionsrisiko präzise fest

Die neueste Serie an Ultraschall-Abstandssensoren von Brigade wurde mit auf künstlicher Intelligenz basierender Technologie entwickelt und von der Initiative „Knowledge Transfer Partnership“ der Universität Cambridge unterstützt. Das Ergebnis – Sidescan®Predict – wurde 2020 umfassend getestet und im November 2021 auf den Markt gebracht, mit eindrucksvollen Ergebnissen.

Der Sidescan®Predict Sensor erfasst mithilfe von KI kontinuierlich Erkennungsdaten wie Geschwindigkeit und Abstand eines Radfahrers oder Fußgängers in der Nähe.

Anhand dieser Daten und eines von Brigade entwickelten Algorithmus stellt das System dann das Kollisionsrisiko präzise fest.

Das Sidescan®Predict System besteht aus zahlreichen Komponenten, u. a. dem Sensor sowie dem Warn-Display.

Liegt eine Gefahr vor, wird der Fahrer alarmiert und kann unverzüglich entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Sidescan®Predict ist immer aktiv, auch bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h. Vor allem aber ist das Warnsystem nicht an den Blinker gekoppelt. Bekanntlich werden manche Fahrer durch wiederholte falsche Alarme verunsichert und verzichten dann sogar auf das Blinken, um keine Alarme auszulösen, was wiederum ein Risiko für gefährdete Verkehrsteilnehmer darstellt.

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