- Anzeige -
Anzeige: SONAX

REMONDIS: Es muss nicht immer Fernfahrer sein

Berufskraftfahrer – mit diesem Beruf verbinden viele noch immer Trucker-Romantik. Doch die Realität sieht heute gerade im Fernverkehr häufig anders aus: Fehlende sichere Parkplätze, Ärger an der Rampe und osteuropäische Niedriglohnkonkurenz sind nur einige Faktoren, die für Alternativen sprechen.

Qualifizierte Berufskraftfahrer sind begehrt

Viele Unternehmen kämpfen mit der Besetzung vakanter Stellen. Vor allem qualifizierte Berufskraftfahrer sind sehr begehrt.

REMONDIS, einer der weltweit größten Dienstleister für Recycling, Service und Wasser mit mehr als 30.000 Mitarbeitern, begegnet dieser Problematik aktiv. Die Ausbildung zum Berufskraftfahrer ist ein fester Bestandteil im Ausbildungsangebot des Unternehmens. In 2021 bildete die Rethmanngruppe, zu der auch REMONDIS gehört, 372 Berufskraftfahrer aus.

Erwerbstätige fordern zunehmend eine Work-Life-Balance. Sowohl die psychische als auch die physische Arbeitsbelastung, die mit der Tätigkeit als Berufskraftfahrer einhergehen kann, wirkt oftmals abschreckend.

Dabei wird dieses negative Bild vor allem von den Belastungen der Fahrer von Ferntransporten geprägt, die oft tagelang auf den Straßen Europas unterwegs sind und zuweilen an den Wochenenden zu längeren Aufenthalten auf Rastplätzen entlang der Autobahn gezwungen sind.

Dass es sich dabei angesichts regelmäßiger Arbeitszeiten bei Berufskraftfahrern im Recyclingsektor, in dem selten Entfernungen von mehreren hundert Kilometern gefahren werden müssen, um ein unpassendes Klischee handelt, zeigt sich bei näherer Betrachtung der Aufgaben von Berufskraftfahrern bei REMONDIS.

Profil des modernen Berufskraftfahrers

Neben weitreichenden technischen Kenntnissen über Fahrzeuge und Mobilität zeichnen sich moderne Berufskraftfahrer vor allem auch durch logistisches Know-how, infrastrukturelle Kenntnisse und eine Just-in-time-Mentalität aus. Man könnte auch sagen, wer bei REMONDIS fährt, der bringt‘s – oder holt es ab, je nachdem.

Beim Nachwuchs, der ein großes Interesse für diesen Berufszweig hegt, scheitert es jedoch häufig an fehlenden Ausbildungsmöglichkeiten, da der Großteil der Unternehmen sowohl aus organisatorischen als auch Kostengründen eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer vernachlässigt.

Vor allem aus diesen Gründen ist es für REMONDIS von höchster Wichtigkeit, die Gewinnung sowie Förderung des Nachwuchses zu fokussieren und das frühere Image des Berufskraftfahrers als „Kapitän der Landstraße“ wieder aufleben zu lassen.

Vielfältiges Ausbildungsprogramm

REMONDIS hat ein interessantes und abwechslungsreiches Ausbildungsprogramm für seine Schützlinge geschaffen. Die Auszubildenden lernen im Rahmen der Ausbildung zum Beispiel den Umgang mit dem Gabelstapler, dem Radlader oder dem Bagger und erleben das Zukunftsthema „Rohstoffe aus Abfällen” in seiner ganzen Vielfalt. Die jungen Fahrerinnen und Fahrer werden bei Abfahrtskontrollen eingebunden und begleiten den Presswagen und andere Spezialfahrzeuge, die der „Normalbürger“ sonst nie von innen zu sehen bekommt.

Dass der Erwerb des Lkw-Führerscheins ebenfalls zur Ausbildung gehört, versteht sich da fast schon von selbst.

Familientradition: Vom Auszubildenden zum Industriemeister für Kraftverkehr

Der Beginn der Karriere als Kraftfahrer war für Roger holprig: Sein Ausbildungsbetrieb, eine Spedition in Kerpen, musste Insolvenz anmelden. Durch Kontakte über die Berufsschule, in der Roger seine Ausbildung begonnen hat, wurde der Ausbildungsleiter der Firma REMONDIS GmbH & Co. KG Rheinland, Wolfgang Witzke, auf Roger Thompson aufmerksam. Man einigte sich darauf, dass Roger die Ausbildung bei Remondis in der Niederlassung Erftstadt fortführen konnte.

Roger war so erfolgreich, dass die Ausbildung von 3 auf 2,5 Jahre verkürzt werden konnte und er seine Abschlussprüfung vor der IHK in Köln mit Bravour ablegen konnte.

Auch sein Stiefsohn Markus Lüdtke bewarb sich bei REMONDIS, nachdem er ein Schulpraktikum gemacht hatte und begann seine Ausbildung zum Berufskraftfahrer. Seine Ausbildungszeit konnte ebenfalls von 3 auf 2,5 Jahre verkürzt werden. Seitdem ist Markus als Fahrer in den REMONDIS-Niederlassungen Erftstadt und Hürth tätig. Er wurde schnell als Springer auf Abroll- und Absetzkippern, Presswagen, Kastenwagen, Pritsche und Kranwagen sowie auf einem Überkopflader eingesetzt. Seit 2019 freut sich Markus über „seinen“ neuen Absetzkipper von Daimler Benz, der mit den neuesten technischen Systemen ausgestattet ist.

Markus Lüdtke ist – wie sein Stiefvater Roger Thomson – als Berufskraftfahrer- Azubi bei der REMONDIS Rheinland gestartet. Ausbildungsleiter Wolfgang Witzke ist stolz darauf, dass beide mittlerweise sehr erfolgreich die Abschlussprüfung zum Industriemeister für Kraftverkehr bestanden haben und ihr Wissen bereits an neue Auszubildende weitergeben.

Vater und Sohn sind mittlerweile Industriemeister für Kraftverkehr, geben ihre Erfahrungen in ihrem Beruf sehr erfolgreich weiter und bilden neue Auszubildende für den Beruf des Berufskraftfahrers bei REMONDIS aus.






Die Firma REMONDIS GmbH & Co. KG Rheinland erhielt wiederholt Auszeichnungen durch die IHK in Köln für ihre herausragenden Leistungen in der Berufsausbildung. Einen „1er-Azubi“ in der Abschlussprüfung gab es auch 2021 wieder.




Remondis

REMONDIS ist einer der weltweit größten Dienstleister für Recycling, Service und Wasser. Die Unternehmensgruppe hat Niederlassungen und Beteiligungen in über 30 Staaten Europas, Afrikas, Asiens und Australiens. Hier arbeiten mehr als 30.000 Mitarbeiter für rund 30 Millionen Bürger sowie für viele tausend Unternehmen. Auf höchstem Niveau. Im Auftrag der Zukunft.

Empfohlene Artikel

Eine Antwort hinterlassen

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

1 × vier =

- Anzeige -
Anzeige: LOMO Autohof

Aktuelle Beiträge

Fahrtenschreiber: Erfassung der Be- bzw. Entladevorgänge

Sinn und Zweck der Erfassung der Be- bzw. Entlade­vorgänge ist vor allem eine – über die derzeitige Nachweisführung von Kontrollpapieren – hinausgehende einfachere Überwachung...

MAN Truck & Bus: MAN eTGX – Neues Design, mehr Effizienz und Sicherheit

MAN Truck & Bus stellt auf der IAA Transportation 2026 einen neuen vollelektrischen eTGX für den schweren Fernverkehr. Sein neues Design kennzeichnet eine um...

Ford Trucks: Fahrzeug- und Technologielösungen

Ford Trucks ist auf der IAA Transportation in Hannover vertreten. Unter dem Messe­motto „One Vision for Every Journey“ zeigt Ford Trucks in Halle 21,...

Schmitz Cargobull: Mehr Flexibilität im Trockenfrachttransport

Schmitz Cargobull erweitert sein Angebot mit dem seitlich öffnenden S.BO OPEN­SIDER – einem Trockenfrachtkoffer für schnelle Be- und Entladeprozesse.Der Trockenfracht-Sattelauflieger S.BO OPENSIDER ist für...

Mercedes-Benz Trucks: App hilft bei Parkplatzsuche

Freie Lkw-Stellplätze zu finden, gehört für Fahrer im Fernverkehr zu den größten Herausforderungen im Arbeitsalltag. Laut ADAC fehlen entlang der Autobahnen in Deutschland weiterhin...

DAF XB 290 und XB 190 Electric im Vergleich: Zwei Antriebe für den Verteilerverkehr

Auch der Verteilerverkehr gehört zu den Einsatzgebieten, bei denen sich die Frage nach dem passenden Antrieb stellt. Während ein moderner Dieselmotor nach wie vor...

Renault Trucks: E-Tech T im Dauereinsatz

Mehr als 1.000 Kilometer an einem Tag – und das mit einer Nennreichweite von 300 Kilometern: Am Beispiel des Schweizer Transportunternehmens Hugelshofer Logistik wird...