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VEDA: Treffen mit der Now GmbH

Der VEDA-Vorstand war zusammen mit Ruth Strohofer und Armin Simmelbauer zu Gast bei der NOW GmbH in Berlin. Ziel war es herauszufinden, weshalb die Autohöfe von der Förderung für E-Ladestationen für Lkw ausgeschlossen werden. Denn durch den Wegfall des Klima- und Transformationsfonds sind Mittel, die eigentlich unter anderem auch für die VEDA vorgesehen waren, gestrichen worden. Außerdem wurden vier Milliarden Euro zur Förderung auf die Deutsche Bahn verlagert.

Beim Termin mit Vertretern der NOW GmbH hat die VEDA deutlich den Standpunkt vertreten, dass das Laden von Lkw auf Autohöfen nachvollziehbar besser aufgehoben und deutlich effizienter ist als auf PWCAnlagen. Aus Sicht der VEDA ergibt es keinen Sinn, die Lkw-Fahrer zum Laden ihrer Fahrzeuge an einen Ort zu schicken, den sie wenn immer möglich meiden. Das Ladeangebot sollte besser dort stattfinden, wo sich die Lkw-Fahrer schon heute gerne und freiwillig aufhalten.

Derzeit gewährleisten die Autohöfe der VEDA-Mitglieder mehr als ein Drittel aller Lkw-Stellplätze entlang der Autobahn. Zudem haben die VEDA-Autohöfe sich dazu verpflichtet, 5.000 neue Lkw-Parkplätze zu schaffen, die subventioniert werden. Aktuell verfügen allein die VEDA-Autohöfe über 1.500 Ladepunkte mit überdurchschnittlich hohen Ladeleistungen. Die VEDA-Autohöfe würden sich darüber hinaus verpflichten, 150 neue Lkw-Ladepunkte zu schaffen, wenn sie die notwendige Unterstützung dazu erhalten. Im Gespräch mit den Vertretern der NOW GmbH wurde deshalb betont, dass es als rechtlich bedenklich angesehen werden kann, dass sowohl bewirtschaftete als auch unbewirtschaftete Raststätten bei Lkw-Elektrolademöglichkeiten gefördert werden und Autohöfe hingegen außen vor bleiben.

Die 2008 gegründete NOW GmbH (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie) ist eine Programmgesellschaft zur Forschungsförderung, die für das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) Förderprogramme im Bereich klimafreundliche Mobilität und Energie koordiniert.

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