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Krone: Stabilität trotz schwächerer Marktnachfrage

Der Umsatz der weltweit tätigen Krone Gruppe lag im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/2025 bei rund 2,3 Mrd. Euro (Vorjahr 2,4 Mrd. Euro). Unverändert schwierige politische Rahmenbedingungen – wie z.B. der Ukraine-Krieg, aber auch verschiedene Handelshemmnisse sind Hauptursachen für eine immer noch deutlich spürbare Kaufzurückhaltung in den Branchen Landtechnik und Nutzfahrzeuge.

„Das Phänomen, dass das Kaufverhalten der Kunden kurzfristig und unmittelbar mit der gesamtwirtschaftlichen Situation verknüpft ist, kennen wir bereits seit vielen Jahren aus dem Nutzfahrzeugbereich. Dieses Verhalten beobachten wir zunehmend auch im Landtechniksegment; Lohnunternehmer und Landwirte in aller Welt reagieren derzeit sehr sensibel auf politische und wirtschaftliche Unsicherheiten und halten sich bei Neuinvestitionen zurück.

Optimierung der Produktion

Um diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen, haben wir auch im vergangenen Geschäftsjahr an sämtlichen Standorten gezielt in die Optimierung der Produktion sowie in den Ausbau von Digitalisierung und Automatisierung investiert. Dadurch sind wir in der Lage, gewohnt höchste Produktqualität, nun mit maximaler Flexibilität zu gewährleisten“, erklärt Bernard Krone, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Krone Gruppe.

Wichtige Meilensteine sind z.B. die Installation einer zusätzlichen Fertigungslinie im Fahrzeugwerk Werlte speziell für den Bau von eTrailern mit elektrifizierter Antriebsachse, der Beginn der eigenen Bremsbackenproduktion bei Gigant in Dinklage, der Start eines KI-gestützten Leitstands in der Komponentenfertigung für Kühlsattelauflieger in Lübtheen oder auch der Bau einer neuen Montagehalle am GTS-Standort Ibbenbüren.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Krone einen Umsatz auf Vorjahresniveau, da unverändert Faktoren wie Kriege oder auch die derzeitige internationale Zollpolitik die globale Weltwirtschaft beeinflussen. Dr. David Frink, Vorstandsvorsitzender der Bernard Krone Holding SE & Co. KG, betont: „Wir müssen akzeptieren, dass langfristige wirtschaftliche Handelsabkommen nicht mehr die gewohnte Stabilität zeigen.

Große Herausforderung

Für ein international agierendes Industrieunternehmen wie Krone stellt dies eine große Herausforderung dar, da wir die gruppenweite Produktion, die weltweite Distribution mit dem Handel und unsere Serviceaktivitäten sorgfältig planen müssen.“

Mittelfristig rechnet Frink mit einer Marktbelebung. „Wir registrieren aktuell eine leichte Erholung des deutschen Landtechnikmarktes, zudem werden wir uns sukzessiv in Zukunftsmärkten wie Asien und Indien neu bzw. breiter aufstellen. Ebenso bemerken wir die Belebung einiger europäischer Nutzfahrzeugmärkte wie z.B. Belgien, Dänemark oder Estland. Darüber hinaus signalisieren Kunden aus aller Welt unverändert ihre Begeisterung für die Marke Krone. Unser breites Produktprogramm und unsere Entwicklungen in Landtechnik wie bei Nutzfahrzeugen erhalten sehr wertschätzendes Feedback.

Grundsätzlich optimistisch

Insofern sind und bleiben wir grundsätzlich optimistisch, denn die Weltbevölkerung wächst weiter, das heißt, der Bedarf an Nahrungsmitteln und Transport wird entsprechend steigen.“

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