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VEDA: 30 Jahre VEDA

Mit rund 170 Teilnehmern – darunter Mitglieder, Förderer sowie Vertreter befreundeter Verbände vom Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Bundesverband Freier Tankstellen (bft) und Mobil in Deutschland – feierte die VEDA am 16. und 17. Oktober 2025 ihr 30-jähriges Bestehen in Dresden.

Der Festakt bot viele besondere Momente: Nach der Begrüßung durch den VEDA-Vorsitzenden Daniel Ruscheinsky führte Vorstandsmitglied Markus Böffel ein spannendes Interview mit Ruth Strohofer, Betreiberin des Autohofs Geiselwind. Im Gespräch ging es um die Geschichte der VEDA und aktuelle Herausforderungen – etwa die nach wie vor nicht zufriedenstellende Beschilderungssituation für die Autohöfe an Autobahnen.

Ein weiterer emotionaler Höhepunkt war die Rede des Ehrenpräsidenten Alexander Ruscheinsky, der auf 30 Jahre Verbandsgeschichte zurückblickte und stellvertretend für den VEDA-Vorstand Johannes Witt, Geschäftsführer der Euro Rastpark und langjähriger Vorsitzender, zum Ehrenpräsidenten der VEDA ernannte. Mit Standing-Ovations dankte das Publikum für seinen unermüdlichen Einsatz im Interesse der Mitglieder.

Den Auftakt zu den Fachvorträgen machte VEDA-Vorsitzender Daniel Ruscheinsky mit einem kurzen Rückblick auf die Verbandsaktivitäten des vergangenen Jahres und einem Video mit einem Grußwort von Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr.

Ein Höhepunkt war die Rede des Ehrenpräsidenten Alexander Ruscheinsky (5.v.l.), der Johannes Witt (6.v.l.), Geschäftsführer der Euro Rastpark und langjähriger VEDA-Vorsitzender, zum Ehrenpräsidenten der VEDA ernannte.

Buntes Vortragsprogramm

Daniel Göddeke von Circle K sprach unter anderem über die Anforderungen an eine erfolgreiche Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen sowie die damit verbundenen Herausforderungen wie den erhöhten Platzbedarf, Steckerkompatibilität und langwierige Genehmigungsverfahren, die es noch zu lösen gilt.

Dr. Jörg Adolf von Shell Deutschland gab in seinem Vortrag einen Einblick in die Strategie des Konzerns, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Unter anderem ging er darauf ein, welche Rolle die verschiedenen Antriebsformen auf dem Weg zur CO2-Neutralität aus Sicht von Shell spielen. Dabei liegt der Fokus auf der Elektromobilität, die durch erneuerbare Kraftstoffe ergänzt wird.

Dr. W. Benedikt Schmal und Max Zombek von FORMOE (Forschungsforum Mobilitätsökonomik / Technische Universität Ilmenau) kommen in ihrem Vortrag „Ungleichbehandlung: Autohöfe vs. Raststätten“ zu dem Schluss, dass Rastmöglichkeiten aus ökonomischer Sicht mehr Wettbewerb brauchen. Zudem leisten Autohöfe einen wichtigen Beitrag zur Logistikkette, Mobilitätswende und Mobilität im Allgemeinen.

Wie lässt sich der Shop im Autohof optimieren?

Antworten auf diese Frage gab Christian Warning von The Retail Marketeers. Der Convenience-Experte betonte, wie wichtig die drei Faktoren Sauberkeit, Sicherheit und Service sind. Zudem zeigte er anhand von zahlreichen Beispielen aus dem In- und Ausland, welche Möglichkeiten es gibt, den Shop noch attraktiver zu gestalten.

Christian Howe, Geschäftsführer von Circle K, zeigte, wie sich das Unternehmen in Deutschland weiterentwickeln möchte. Circle K betreibt seit 2024 in Deutschland rund 1.200 Tankstellen der Marke TotalEnergies im Rahmen einer Marken- und Liefervereinbarung.

Einem ganz anderen Thema widmete sich Mark Green von Kuehne+Nagel. Unter dem Vortragstitel „Anforderungen an Premium Parken aus Sicht eines Logistikers“ berichtete er über die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Logistikunternehmen und der VEDA. Er sensibilisierte das Publikum darauf, dass sich die Ladungskriminalität in den vergangenen Jahren deutlich verstärkt hat – von Planenschlitzern hin zu organisierten Kriminellen, die die Lkw komplett ausräumen. Er verwies darauf, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Logistikern und Autohöfen ist, um dieser Herausforderung zu begegnen.

Die BERUFSKRAFTFAHRER-Zeitung gratuliert der VEDA herzlich zum 30-jährigen Bestehen. Wenn es um VEDA-Autohöfe geht, wissen unsere Leser seit langem: „Abfahren lohnt sich!“

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