MAN Truck & Bus SE will bis 2030 rund 300 Millionen Euro in den Ausbau und die Weiterentwicklung seines europäischen Servicenetzes investieren. Es ist das größte Investment dieser Art in der Geschichte von MAN. Das Unternehmen will damit in Europa neue Stützpunkte schaffen, vorhandene Standorte modernisieren, die regionale Abdeckung optimieren, die Qualität im Service weiter verbessern und das Netz so auch weiter mit Hochdruck für Elektromobilität fit machen.
MAN verfügt bereits heute über ein starkes Netz an Service- und Vertriebsstandorten. Europaweit gibt es rund 1.200 MAN-eigene und Partner-Betriebe. Über den Pannen- und Mobilitätsdienst MAN Mobile24 sorgen mehr als 2.000 MAN-Servicestützpunkte und Kooperationspartner für eine nahtlose Betreuung.
Kürzere Wege
Künftig sollen beispielsweise die Wege für die Kunden in die Werkstätten noch kürzer werden. Ziel ist, dass künftig fast 80 Prozent der Kunden eine Fahrzeit unter 30 Minuten zum nächsten MAN-Servicestandort haben.
Fit für nachhaltige Mobilität
Die Vertriebs- und Servicestandorte macht MAN zudem auf allen Ebenen mit Hochdruck weiter fit für nachhaltige Mobilität. Bereits 2026 sollen zwei von drei Stützpunkten für die E-Mobilität vorbereitet sein. Rund ein Drittel der geplanten Investitionen von insgesamt rund 300 Millionen Euro fließen darum in Elektromobilität und Digitalisierung. Das umfasst ein Bündel an Maßnahmen.
Im Rahmen der Kooperation mit dem Energieunternehmen E.ON werden beispielsweise eine Vielzahl von MAN-Serviceniederlassungen mit öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Elektro-Lkw ausgestattet. Insgesamt umfasst die Kooperation bis zu 400 Ladepunkte an bis zu 170 Standorten in Europa, davon bis zu 125 Standorte allein in Deutschland. Zudem wird die Digitalisierung der Werkstattprozesse weiter vorangetrieben. App-Lösungen und künstliche Intelligenz sollen die durchgängige Digitalisierung des Werkstattbesuchs unterstützen und für effizientere Abläufe, höhere Transparenz und eine verbesserte Servicequalität sorgen.


