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Mercedes-Benz Trucks: Ausblick auf die IAA Transportation 2026

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Der eActros Lowliner erweitert das Elektro-Lkw-Angebot von Mercedes-Benz Trucks um eine Lösung für Volumentransporte.
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Mercedes‑Benz Trucks stellt zur IAA Transportation 2026 im September die nächsten Schritte rund um die Transformation des Straßengüterverkehrs hin zu alternativen Antrieben vor.

Im Fokus steht der neue eActros Lowliner, mit dem der Hersteller sein batterieelektrisches Portfolio gezielt für volumenstarke Anwendungen erweitert.

Als starkes Signal in Richtung Branche und breite Öffentlichkeit wird der YouTube Influencer Tobias Wagner mit einem batterieelektrischen eActros 600 von der IAA aus zu seiner geplanten Weltumrundung aufbrechen. Ziel ist es, die Praxistauglichkeit batterieelektrischer Fernverkehrslösungen unter realen Einsatzbedingungen zu demonstrieren.

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Auch der wasserstoffbasierte Brennstoffzellenantrieb wird auf der IAA eine Rolle spielen: Ab Ende dieses Jahres werden sukzessive 100 Fahrzeuge des Mercedes-Benz NextGenH2 Truck in den Kundeneinsatz gehen. Als erster Kunde wird der Logistikdienstleister Dachser den NextGenH2 Truck aus seinem Logistikzentrum in Karlsruhe vor allem im Fernverkehr einsetzen.

Ergänzend gibt Mercedes‑Benz Trucks einen Ausblick auf weitere Entwicklungen bei Dieselantrieb und Sicherheit. Dies hat Achim Puchert, CEO Mercedes‑Benz Trucks, auf dem „IAA Media Summit“ bekanntgegeben.

Der neue eActros Lowliner

Der Mercedes-Benz eActros Lowliner ist mit wahlweise zwei oder drei Batteriepaketen erhältlich und erweitert das Elektro-Lkw-Portfolio des Herstellers um eine Lösung für Volumentransporte. Damit adressiert Mercedes-Benz Trucks gezielt den steigenden Bedarf an lokal CO2e-freien Transportoptionen im volumenstarken Logistikgeschäft im Fernverkehr. Die ersten neuen Modelle sind ab dem dritten Quartal 2026 bestellbar und laufen ab dem zweiten Quartal 2027 im Werk in Wörth am Rhein vom Band.

Bei einem Lowliner-Lkw handelt es sich um eine Sattelzugmaschine mit besonders niedriger Aufsattelhöhe, die den Transport von Aufliegern mit vergrößertem Innenraum ermöglicht. Diese sogenannten Volumentransporte sind auf Güter ausgelegt, bei denen der benötigte Raum eine wichtige Rolle spielt.  

Die neue Lowliner-Variante der zweiten Modellgeneration eActros trägt, wie auch alle anderen Modelle des aktuellen eActros-Portfolios, die gleichen wesentlichen technologischen Merkmale aus moderner Antriebstechnologie und hoher Energieeffizienz. Dazu gehören neben der selbstentwickelten elektrischen Antriebsachse, der für ihre lange Lebensdauer und über 95 Prozent nutzbare Batteriekapazität bekannten Lithium-Eisenphosphat-Zelltechnologie (LFP) und der 800-Volt-Bordspannung auch das Multimedia Cockpit Interactive 2 sowie umfassende Assistenzsysteme für mehr Sicherheit.

Der Mercedes-Benz eActros Lowliner wird als 4×2-Sattelzugmaschine mit 4.000 mm Radstand angeboten und erfüllt Kupplungshöhen und Bodenfreiheit wie vergleichbare Diesel-Lkw. So können Mega-Trailer die rechtlich zulässige Gesamthöhe einhalten und erlauben bei volumenintensiven Transporten die möglichst große Innenraumhöhe. Mit diesen Maßen orientiert sich Mercedes-Benz Trucks an den Dieselvarianten der Lowliner-Fahrzeuge und ermöglicht eine nahtlose Integration der elektrischen Fahrzeuge in die Flotten.

Der neue eActros Lowliner ist wahlweise mit zwei oder drei LFP-Batteriepaketen à 207 kWh  ausgestattet. Für den eActros 400 Lowliner ergibt sich dadurch 414 kWh installierte Batteriekapazität und für den eActros 600 Lowliner 621 kWh installierte Batteriekapazität. Der eActros 400 Lowliner mit zwei Batteriepaketen weist ein geringeres Fahrzeuggewicht auf und bietet dadurch mehr Zuladung als der eActros 600 Lowliner mit drei Batteriepaketen. Durch die Gewichtsreduktion erhöht sich die maximale Zuladung des eActros 400 Lowliner auf bis zu 24 Tonnen im Vergleich zum eActros 600 Lowliner, der bis zu 21 Tonnen Zuladung ermöglicht.

NextGenH2 Truck: Wasserstoff-Highlight 

Der Mercedes‑Benz NextGenH2 Truck wird auf der IAA-Transportation im September das zentrale Highlight-Fahrzeug des Herstellers für den Antrieb mit Wasserstoff sein. Das Brennstoffzellenfahrzeug markiert den nächsten Entwicklungsschritt auf dem Weg zum wasserstoffbasierten Fernverkehr und ist konsequent auf den späteren Serieneinsatz ausgelegt. Der NextGenH2 Truck setzt weiterhin auf Flüssigwasserstoff und die bewährte Brennstoffzelle BZA150 von cellcentric, die bereits in der ersten Generation unter Realbedingungen ihre Zuverlässigkeit und Effizienz gezeigt hat. Gleichzeitig erhält das Fahrzeug ein umfangreiches Technik-Update mit aktuellen Serienkomponenten, die auch schon im batterieelektrischen Mercedes-Benz eActros 600 zum Einsatz kommen. Dazu gehören die aerodynamisch optimierte ProCabin, die neue Generation der integrierten E-Achse, das moderne Multimedia Cockpit Interactive 2 sowie die neuesten Sicherheits- und Assistenzsystemen basierend auf der aktuellen E/E-Architektur. Der NextGenH2 Truck nutzt Flüssigwasserstoff und ermöglicht damit Reichweiten von deutlich über 1.000 Kilometern mit einer Tankfüllung – bei kurzen Betankungszeiten und hoher Alltagstauglichkeit im schweren Fernverkehr.

Ab Ende 2026 plant Daimler Truck eine Kleinserie von rund 100 Mercedes‑Benz NextGenH2 Trucks, die bei Kunden in Deutschland in den Praxiseinsatz gehen sollen.

Der Mercedes Benz NextGenH2 Truck wird auf der IAA-Transportation das Highlight-Fahrzeug für den Antrieb mit Wasserstoff sein.

Zwei neue Sicherheitsfunktionen

Mercedes‑Benz Trucks präsentiert auf der IAA Transportation zwei neue Sicherheitsfunktionen für den Einsatz im Kreuzungsbereich, einer der häufigsten Unfallorte im Straßenverkehr. Die Systeme können in kritischen Situationen gezielt eingreifen, um Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern möglichst zu vermeiden oder deren Folgen zu mindern.

Ihre Entwicklung basiert auf der systematischen Auswertung realer Unfallereignisse durch die unternehmenseigene Unfallforschung. Beide Funktionen sind darauf ausgelegt, frühzeitig verfügbar zu sein und regulatorische Anforderungen teilweise vorwegzunehmen. Damit setzt Mercedes‑Benz Trucks seine konsequente Weiterentwicklung von Assistenzsystemen fort mit dem klaren Ziel, neue Sicherheitstechnologien schnell in die Serie zu bringen und die Unfallzahlen im Straßenverkehr weiter zu senken.

Mit neuen Assistenzsystemen sollen die Unfallzahlen im Straßenverkehr weiter gesenkt werden.
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